Juli 12, 2024

Die Lösung des Rassismus liegt im Arbeiterkampf

Wir leben in einer Klassengesellschaft, in der man überwiegend entweder zu den Ausbeutern, also zur Unternehmerklasse, oder zu den Ausgebeuteten, zur Arbeiterklasse zählt. Die sogenannte Mitte ist dabei eine immer mehr verschwindende bzw. nach unten rutschende Klasse. Bei den vielen Kriegen, Konflikten und Ungerechtigkeiten auf der Welt, scheint es unübersichtlich zu sein, welche Fronten es alles gibt. Die Welt ist jedoch hauptsächlich in zwei sich gegenüberstehende Klassen aufgeteilt ist.

Fast der gesamte Reichtum auf diesem Planeten befindet sich  in den Händen weniger Banken und Konzerne. Was bleibt der großen Mehrheit der Weltbevölkerung also anderes übrig, als für diese Mächtigen zu schuften, um zu überleben?

Selbst wenn sich die Unterschicht untereinander bekämpft, läuft der tatsächliche Kampf nicht zwischen der unterdrückten Klasse, sondern zwischen unten und oben ab. Die Herrschenden nutzen lediglich ihre Kampfmittel, um die „Unteren“ zu spalten. Ein Mittel dafür ist der Rassismus, der heute wieder in der Gesellschaft geschürt wird. Er führt dazu, dass sich Menschen anderen Völkern oder Bevölkerungsgruppen überlegen fühlen und sie andere als die Ursache für die Probleme sehen. Der Rassismus dient letztlich nicht den „kleinen“ Leuten, sondern nur der herrschenden Klasse. 

Wie kann der Rassismus bekämpft werden?

Durch die bürgerlichen Medien werden rassistische Vorurteile in der Gesellschaft verbreitet. Diese Vorurteile können durch die Herausbildung eines Klassenbewusstseins bekämpft werden. Die Arbeiter besitzen trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft oder Religion das gleiche Schicksal. Sie sind alle der Lohnsklaverei ausgesetzt. Dies ist die Eigenschaft, die sie verbindet und von der herrschenden Klasse trennt.

Dies ist auch gleichzeitig der Grund dafür, warum die Herrschenden alles in ihrer Macht stehende tun, um die Unterdrückten untereinander zu spalten. Auf diese Weise fördern sie den Konkurrenzkampf unter ihnen statt die Solidarität, den Egoismus statt den Kollektivismus, die Isolation statt die Organisation. So gelingt es der Unternehmerklasse mit Leichtigkeit, ihre arbeiterfeindliche Politik umzusetzen, unzählige Menschen zu entlassen und Stück für Stück ihre Rechte zu entziehen. Das Sahnehäubchen stellen schließlich die Sündenböcke dieser Gesellschaft dar, die für die Missstände verantwortlich gemacht werden, damit die eigentliche Quelle des Übels unentdeckt bleibt.

Letztlich sind alle Arbeiter dem gleichen Schicksal ausgeliefert, unabhängig davon welcher Herkunft sie sind. Die Organisation und die Solidarität zwischen den Arbeitern ist gleichzeitig auch der Schlüssel für den Kampf gegen den Rassismus und für eine bessere Welt.

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