Juli 12, 2024

Türkische Luftwaffe bombardiert südkurdische Gebiete

Der türkische Staat führt schon seit seiner Gründung Krieg gegen das kurdische Volk. Die Bombardierungen in der Nacht von Sonntag auf Montag sind nur die neusten Angriffe. Der türkische Staat rechtfertigte den Angriff damit, dass es eine Operation gegen Terroristen sei. Aber der Terror geht vom türkischen Staat selbst aus, was man bei den aktuellen Angriffen wieder einmal erkennen kann.

Es gab mehrere Ziele im südlichen Teil Kurdistans im Irak. Dieser nördliche Teil des Iraks hat eine autonome kurdische Regierung. Unter dem Deckmantel „Selbstverteidigung gegen Terroristen“ bombardiert die türkische Luftwaffe andere Länder.

Das Flüchtlingslager Mexmûr wurde von 0:00 Uhr bis 0:40 Uhr bombardiert. Dabei wurde durch die Bomben ein Flächenbrand auf Weidegebieten ausgelöst. Verletzte gibt es dort nach bisherigem Stand nicht.
Auch die Qendîl-Berge wurden angegriffen. Dort leben kurdische Guerilla-Kämpfer.
Außerdem wurde die Region Şengal bombardiert, in der hauptsächlich Êzîden leben. Der IS hat 2014 einen Völkermord an den Êzîden verübt – der türkische Staat griff die Region mehrfach an. Im Ort Serdeşt wurde ein Krankenhaus getroffen und mehrere Menschen wurden verletzt.

Der Krieg des türkischen Staates gegen das kurdische Volk hat schon viele Menschenleben gefordert. Sowohl das türkische als auch das kurdische Volk haben kein Interesse an diesem Krieg, denn die einfachen Menschen sind es, die sterben. Allein die Herrschenden haben Interesse am Krieg und führen ihn deshalb. Den Frieden werden die Völker also nur vereint gegen die Herrschenden erkämpfen können.

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