April 10, 2021

Hip-Hop – back to the roots?

Hip-Hop wurde geboren als eine Kultur der Armen, Vergessenen, des Kampfes und der unterdrückten Aggression; also als ein Sprachrohr der Unterschicht, die künstlerisch ihren Protest zum Ausdruck brachte.

Heutzutage zählen jedoch reaktionäre, sexistische, homophobe, gewaltverherrlichende Äußerungen und das Gutheißen von Drogenkonsum zu den häufigsten Inhalten, auf die sich die jetzigen Rapper beziehen. Weiterhin sind auch das Auftreten und die Clips von vielen Rappern herablassender denn je. Millionen von Jugendlichen hören sich ihre Musik unkritisch an und nehmen sich die Künstler schließlich als Vorbild. Dass sie dadurch in ihrem Verhalten und ihrer Denkweise stark beeinflusst werden, liegt auf der Hand.

Selbstverständlich gibt es auch Rapper, die fortschrittliche, menschliche und sinnvolle Inhalte vertreten. Jedoch kommen sie noch nicht gegen die Massenprodukte an und gehen neben dem Mainstream unter. Einer dieser Rapper ist S.Castro, der seit Jahren systemkritische Inhalte in seiner Musik wiedergibt und kürzlich ein politisches Statement zur Offensive der türkischen Armee in Rojava in Form eines Tracks.

https://m.youtube.com/watch?v=KGs0N78u33E

In solchen Zeiten ist es nötiger denn je, dass sich Künstler mit den Unterdrückten dieser Welt solidarisieren und den Kampf gegen die Ungerechtigkeit auch in ihrer Musik widerspiegeln.

Ein hoch auf die internationale Solidarität!

#STOPTHEWAR!

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