April 12, 2024

Der palästinensische Widerstand und die Haltung des Westens

Am Morgen den 7. Oktober begann im Gaza unter dem Namen „Al-Aqsa-Flut“ ein neuer Widerstand. Laut palästinensischen Medien wurden gleichzeitig von Land, Luft und See aus angegriffen. Insgesamt wurden 50 Ziele im selben Moment angegriffen und mehr als 25 Stützpunkte unter die Kontrolle der palästinensischen Widerstandskämpfer gebracht. Im Laufe des Tages kam es immer wieder zu Zusammenstößen zwischen palästinensischen Widerstandskämpfern und israelischen Soldaten.

Israel rief nach 1973 zum ersten Mal den offiziellen Kriegszustand im Land aus. Die zionistisch-faschistische Regierung rief Reservesoldaten und Veteranen zum Dienst. Unter dem Namen „Eiserne Schwerter“ startete der israelische Staat ihre Gegenangriffe. Während die Palästinenser illegal besiedelte jüdische Siedlungen um Gaza ins Visier nahmen, griff Israel mit Kampfflugzeugen Gaza an. Man griff auf die Stromversorgung Gazas, welches dazu führte, dass in den Krankenhäusern das Behandeln von Verletzten seit Kriegsbeginn nicht mehr möglich ist. Von beiden Seiten gibt es jetzt schon tausende von Toten.

Die westlichen Regime zeigten sich von Minute eins solidarisch mit dem israelischen Regime und bekannten ihre Position klar gegen die palästinensische Bevölkerung und legitimierten den Angriff auf Gaza.

Obwohl die beiden Parteien im Mai 2023 ein „Waffenstillstandsabkommen“ unterzeichneten, besetzte das zionistische Israel weiterhin palästinensisches Gebiet und tagtäglich starben Palästinenser durch den Angriff israelischer Soldaten. Jüdische Siedler hingegen wurden systematisch weiter in palästinensischem Gebieten angesiedelt und plünderten palästinensischen Flächen. Die Siedler verbrannten Olivenbäume in Massen und begannen dort mehr und mehr anzusiedeln. Die Bilder von palästinensischen Kindern, die von der israelischen Armee getötet worden sind, sind immer noch in Erinnerung und diese Angriffe gehen immer noch weiter. Seit Anfang des Jahres – vor dem Widerstand – wurden mehr als 300 palästinensische Bürger seitens israelischer Soldaten getötet.

Die westlichen Imperialisten unterstützen Israels Kriegserklärung an das palästinensische Volk und somit auch das Massaker an die Zivilbevölkerung in Gaza. Die USA und die EU, die diese Haltung von Anfang an zeigten, sind ebenso wie das zionistische Israel verantwortlich für das Blutbad in der Region.

Es herrscht Kriegszustand und diese Situation trägt eine Dynamik in sich, die auch andere Länder der Region erfassen werden. Wenn sich die Völker nicht gegen das Blutvergießen der imperialistischen Mächte und des zionistischen Staates Israel vereinen, können die Angriffe auf ein Jahrzehnt lang unterdrücktes Volk nicht verhindert werden.