Februar 28, 2024

8. Mai – Sieg der Kommunisten gegen den Faschismus

Am 8. Mai 1945 fand die bedingungslose Kapitulation von Nazideutschland statt. Die Rote Armee sorgte mit ihrem Vorstoß in Berlin für den entscheidenden Schlag gegen den Faschismus. Dieser Tag beendete in großen Teilen Europas den Zweiten Weltkrieg.

Nach langem verspürten Millionen von Menschen wieder Hoffnung und schauten auf eine Zukunft, die sich hoffentlich friedlich gestalten wird. In Europa kämpften überall Antifaschisten, Partisanen, Rotarmisten und Soldaten der Alliierten gegen die tiefe Dunkelheit, die Europa bedeckt hatte. Ihr Widerstand ermöglichte es, dass sich die nächsten Jahrzehnte in Europa friedlicher gestalteten als zuvor.

Der Zweite Weltkrieg führte zu 60 Millionen Toten. Darunter 6 Millionen Juden und die 27 Millionen Opfer, die allein die Sowjetunion erleiden musste.

Die Befreiung Europas vor dem Faschismus ist mit dem heutigen Tag 75 Jahre her, doch überall wüten imperialistische Kriege in Form von Stellvertreterkriegen weiter, damit der Westen sich weiterhin existenzielle Ressourcen sichern kann.
Das Ganze wird mit einem riesen militärischen Arm gedeckt, dessen Budget jährlich steigt. Mit China und Russland sind weitere imperialistische Player hinzugekommen und das Ausbrechen eines 3. Weltkrieges ist aktueller denn je.

Gleichzeitig steckt weltweit der Kampf gegen den Kapitalismus zum größten Teil in einer Krise. Dies machen sich überall Faschisten zunutze und propagieren eine Politik, von der man geglaubt hatte, man hat nach dem 2. Weltkrieg die richtigen Lehren aus dieser gezogen.

Kritik am Kapital, an den kapitalistischen Produktionsverhältnissen und der stets wachsenden sozialen Ungleichheit, die daraus resultiert, findet bei diesen reaktionären Akteuren gar nicht oder mit falschen Subjekten statt.
Die Feindbilder richten sich gegenüber Menschen mit einer anderen Kultur und Glauben.

Der europäische Chauvinismus ist somit wieder ziemlich präsent auf diesem Kontinent und führt einen medialen und teils gewalttätigen Feldzug gegen Menschen, die ebenfalls zu den Opfern des kapitalistischen Wirtschaftssystems gehören.

Vor 75 Jahren haben Menschen unabhängig von ihrer Herkunft und Kultur gemeinsam gegen den Faschismus gekämpft. Es war ein Klassenkampf, weil die zahlreichen Widerstandskämpfer nicht nur mit den Faschisten, die Handlanger der Großkonzerne und Banken beseitigten, sondern ebenfalls ihrem Traum, einer klassenlosen Gesellschaft, ein Stück näher kommen wollten. Sie beabsichtigen prinzipiell mit dem Kapitalismus zu brechen.

Mit Nazideutschland ist zwar der Faschismus besiegt worden, aber das Kapital hat sich in der Zwischenzeit stark erholt und bedient sich wieder zunehmend an rechtsextremen Kräften, um jegliche revolutionäre Umwälzungen in den heutigen Krisen zu verhindern.

Hoch lebe die internationale Solidarität, der Kampf um die klassenlose Gesellschaft, die Zerschlagung aller kapitalistischen Kräfte, die eine friedliche und solidarische Welt um jeden Preis zu verhindern versuchen.

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