Juli 18, 2024

Rekordhoch für den US-Imperialismus und seine Waffenexporte

Der US-Imperialismus, der nach wie vor der führende Kriegstreiber der Welt ist, massakriert mit den von ihm angezettelten Kriegen nicht nur Völker, sondern zieht aus der Zerstörung und dem Massakrieren auch seinen Profit. Im vergangenen Jahr stiegen die Waffenexporte um 16 % und somit stellte die USA einen neuen Rekord beim Verkauf von militärischem Material auf. Der Gesamtbetrag der an Länder und Unternehmen exportierten militärischen Güter und Dienstleistungen stieg um 16 % und somit auf mehr als 238 Milliarden US-Dollar, so das US-Außenministerium in einer Erklärung. Nach Angaben des Ministeriums beliefen sich die Auslieferungen von „Ausrüstung und Dienstleistungen“ in Länder, die über US-Botschaften beliefert wurden, auf insgesamt 80,9 Mrd. US-Dollar. Im Vorjahr betrug die Summe 51,9 Mrd. US-Dollar, was einem Anstieg von fast 60 % entspricht. Die Direktexporte von US-Waffenunternehmen hingegen stiegen von 153,6 Milliarden Dollar im Vorjahr auf 157,7 Milliarden Dollar im Jahr 2023.

Die reaktionäre polnische Regierung, welche den Militarismus anheizt und sich an der Unterstützung des Krieges in der Ukraine mitschuldig gemacht hat, wurde im vergangenen Jahr mit Käufen im Wert von 30 Milliarden Dollar zum „dicksten“ Kunden der USA. Zu diesen Käufen gehörten Apache-Kampfhubschrauber, mobile Raketenwerfer, Luft- und Raketenabwehrsysteme und schwere Waffen wie Abrams-Kampfpanzer. Im vergangenen Jahr wurde Deutschland mit dem Kauf von Chinook-Hubschraubern von Boeing im Wert von 8,5 Milliarden Dollar und von AMRAAM-Luft-Raketen der Raytheon-Gruppe im Wert von 2,9 Milliarden Dollar zu einem der führenden amerikanischen Kunden. Reuters berichtet, dass die größten Rüstungsunternehmen, Lockheed Martin und General Dynamics, „ihre Bestellungen für Hunderttausende von Artilleriegranaten, Hunderte von Patriot-Abfangraketen und gepanzerten Fahrzeugen erhöht haben“.

In einer Erklärung zu den Waffenverkäufen erklärte das Außenministerium, dass die USA bei Waffenexporten einen „einheitlichen Ansatz“ verfolgten und Waffenverkäufe „wichtige außenpolitische Instrumente (…) mit potenziellen langfristigen Auswirkungen auf die regionale und globale Sicherheit“ seien. Während Israel in Gaza einen Völkermord begeht, kann es dann also auch passieren, dass der reaktionäre Präsident Erdogan in der Türkei, immer noch den Kriegsbrandstiftern in Washington hinterherrennt, um F16-Kampfjets zu erwerben.

Diese schwerwiegenden Folgen durch die Zunahme der Waffenverkäufe entstehen jedoch nicht durch den Handel und die kriminelle Politik, sondern durch die Provokation von Kriegen, die Zerstörung von Ländern und dem Massakrieren von Völkern.